Nach der Eröffnungsrede von Alessandro Cherry Cerato werden Antonio Piazza und Emanuele Tumolo den Mythos vom Reisen als lebensverändernder Erfahrung entkräften, beginnend mit dem Jakobsweg, der für beide eigentlich wichtig hätte sein sollen, aber stattdessen so verlief, wie Reisen oft verlaufen: schlecht, krumm und mit dem ständigen Gefühl, alles falsch gemacht zu haben.
Anhand von Anekdoten, Missverständnissen und humorvollen Diashows, die sich über die großen Klischees des Reisens lustig machen – von speziell für Instagram aufgenommenen „spirituellen“ Fotos bis hin zu Reiseführern, die einen „authentischen Ort“ kennen, der vierzig Busminuten entfernt liegt –, weitet die Sendung ihren Blick auf alle Arten von Reisen aus: die erträumten, die spontanen, die, die Erleuchtung versprechen und einem nur Blasen an den Füßen bescheren.
Eine ironische und wenig erbauliche Geschichte darüber, was wirklich passiert, wenn man geht: Man kommt nicht besser zurück, sondern nur müder, ärmer und mit einer deutlich geringeren Meinung von sich selbst.